Tag des offenen Denkmals

Sonntag, 14. September 2014 (Ganztägig)
Ort: 

Coudray-Kirche Rastenberg

Beschreibung: 

... und  4.Deutscher Orgeltag am 14. September 2014


Die Kirchgemeinde Rastenberg und der Orgelförderverein Coudray-Kirche Rastenberg e.V. öffnen an diesem Sonntag  das von Clemens Wenzeslaus Coudray 1826 erschaffene bedeutende Baudenkmal und die historisch wertvolle Orgel des Orgelbauers  Johann  Friedrich Schulze aus dem Jahre 1827.
Um 10.00 Uhr beginnt der Tag mit dem  Gottesdienst. Danach ist das Denkmal zur Besichtigung geöffnet. Eine Präsentation der bisherigen Vorbereitungen zur Restaurierung der Orgel findet 14.00 Uhr statt. Ab 15.00 Uhr erfolgen Führungen und es gibt Kaffee und Kuchen.
Der neue fassgereifte Rastenberger Orgelbrand wird zum Kauf angeboten.
Zum Abschluss des Tages wird der Weimarer Michael von Hinzenstern,
Organist der Liszt-Orgel in Denstedt, Kurator der Kirchenmusik im Weimarer Land, Redakteur Glaube und Heimat, Kritiker, Moderator, Publizist und Herausgeber,
ein Orgelkonzert an unserer frühromantischen Orgel spielen, die im Zusammenwirken mit dem Weimarer Orgelprofessor Johann  Gottlob Töpfer entstanden war.
Herzliche Einladung. Um Spenden wird gebeten.

Biographie Michael von Hintzenstern

Geboren am 29.02.1956 in Eisenach, seit 1957 wohnhaft in Weimar. Mit
14 Jahren erster Kompositionsunterricht an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar. Von 1975 bis 1984 Studium Orgel/Chorleitung an der Thüringer Kirchenmusikschule in Eisenach und als Gasthörer Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität in Halle/Saale.
1976 Preisträger des Internationalen Kompositionswettbewerbs in Boswil
(Schweiz). Vom Dezember 1976 bis März 1977 Studienaufenthalt im Künstlerhaus Boswil. 1980 Gründung des "Ensembles für Intuitive Musik Weimar", das sich besonders für Werke des in der DDR tabuisierten Komponisten Karlheinz Stockhausen einsetzte (Kontakt seit 1970, gemeinsame Probenarbeit 1991 und 2005, CD-Produktion FÜR KOMMENDE ZEITEN, Klangregie: Karlheinz Stockhausen, 2005). Seit 1986 Organist der "Liszt-Orgel" in Denstedt bei Weimar, die er 1980 wiederentdeckte und 1993 restaurieren ließ. 2007 wurde er zum Kirchenmusiker an der Jakobskirche in Weimar berufen.
1988 initiierte er die 1. Tage Neuer Musik in Weimar, die seitdem jährlich stattfinden. 1989 rief er die Unabhängige Vereinigung für Musik der Gegenwart "Klang Projekte Weimar e.V." ins Leben
(Ehrenpatron: Karlheinz Stockhausen), die als Träger der Tage Neuer Musik und der Konzertreihe "Neue Wege zur Musik — Wege zur Neuen Musik" fungiert. Gründer der "Konzerte an der Liszt-Orgel Denstedt" (Ehrenpatron: Lord Yehudi Menuhin). Seit 1992 Kurator der
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land.
Konzerte in Europa, Süd-, Mittel- und Nordamerika sowie in Asien (27 Länder, 4 Kontinente). Rundfunk-, CD-, Film- und Fernsehaufnahmen.
Tätigkeit als Kritiker, Redakteur, Rundfunkmoderator, Publizist und Herausgeber. Seit 1994 gehört er dem Präsidium des Landesmusikrates Thüringen an und leitet dort die Arbeitsgruppe Neue Musik. 2004 wurde er in den Vorstand der Franz-Liszt-Gesellschaft gewählt.
Michael von Hintzenstern erhielt am 3. Oktober 1996 den "Weimar- Preis" für sein "engagiertes Wirken auf dem Gebiet der zeitgenössischen, experimentellen und intuitiven Avantgardemusik", mit der er, so die Formulierung der Vergabekommission, "einen wesentlichen Beitrag zur Bereicherung der kulturellen Landschaft Weimars" geleistet habe.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Seite des Denkmaltags »Hier.