Rastenberger Orgelförderverein mit Homepage im Netz

Der Förderverein will Geld für die dringend notwendige Restaurierung der Schulze-Orgel sammeln.

Nach gut dreistündiger Gründungsversammlung und mit 18 Mitgliedern ging der Förderverein zum Erhalt der Schulze-Orgel in Rastenberg am Freitagabend aus den Startlöchern. Obwohl der Eintrag ins Vereinsregister erst noch kommt, ist der Verein schon jetzt im Internet präsent.
Rastenberg. Zwar muss der Eintrag ins Vereinsregister noch folgen, doch mit dem Vermerk "in Gründung" hinter dem Namen ist der Orgelförderverein Coudray-Kirche Rastenberg seit Freitagnacht schon im weltweiten Netz vertreten und zu finden. "Da waren gute Geister am Werk, die das fast über Nacht realisiert haben", freute sich Udo Schneider, der in der Sitzung zum Vereinsvorsitzenden gewählt wurde. Seine Stellvertreter sind Pfarrer Christian Plötner und Kantorin Carolin Bergann. Schatzmeister ist Ralf Redmann, Schriftführerin Anne Redmann und Beisitzerin Martina Bamberg. Der gute Geist, der die Homepage (www.orgelfoerderverein-rastenberg.de) erstellte, ist übrigens der Bruder der Kantorin, Martin Bergann.
Das Internet wird für den Verein eine wichtige Rolle spielen. "Eine Akquise ohne eigene Homepage kann ich mir nicht vorstellen und allein mit Kollekten werden wir den Betrag nicht zusammenbekommen", betonte der Vorsitzende und hatte dabei das angestrebte Ziel der dringend notwendigen Restaurierung der Schulze-Orgel im Blick (TA berichtete), deren Kosten rund 160 000 Euro beträgt. Beispielsweise könne er sich vorstellen, dass die 1100 Orgelpfeifen symbolisch über das Internet verkauft werden könnten und damit Geld in den Geldtopf für die Restaurierung fließt, der aus möglichst mehreren Quellen "gespeist" werden soll. Die Homepage zu nutzen, um auch Klangproben der Orgel ins Internet zu stellen, schlug Christian Plötner vor.
Freitagabend wurde der wichtige Schritt mit einem Foto festgehalten: die Gründungsmitglieder vor der Schulze-Orgel. Zu ihnen gehört auch Luise Redmann. Als Kind habe sie sich schon gern die Orgel angeschaut und sei interessiert, dass alte und wertvolle Dinge erhalten bleiben. ah

Autor: 
Anett Hädrich
Veröffentlich am: 
16.8.2010
Veröffentlicht in: 
Thüringer Allgemeine / Sömmerda